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Sturmflut 1570

1570: Gewaltiges Regenjahr, das ganze Jahr Überschwemmungen quer durch Europa kleine Eiszeit: viele kalte Winter .Im 16.Jhrdt: insgesamt 17 zu kalte Winter(20.Jhrdt: 8) oft Dürre in Russland (Hochdruck) 1590: Große Sommertrockenheit Mitteleuropa. Sehr niedrige Wasserstände. In der Mark Brandenburg soll es 38(!) Wochen nicht geregnet haben Sturmflut 1962. Bei der Sturmflut von 1962 kam es zu einer Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste. 233 Beziehungen: Adolfskoog, Adolph-Bermpohl-Orkan, Allerheiligenflut 1570, Alster, Alte Hafenstraße, Altenesch, Altes Land,. Dem Nachthochwasser folgte am Mittag des 17. Februars eine außerordentlich hohe Nachtide, bei der sich zwar keine Rekordwerte mehr einstellten, die jedoch insbesondere im Hamburger Raum weitere Wassermassen durch die noch nicht geschlossenen Deichbrüche in die Überflutungsgebiete einströmen ließ und die Rettungs- und Bergungsarbeiten dort massiv behinderte. Diese Liste von Sturmfluten an der Nordsee umfasst eine Aufzählung von Sturmfluten und darauf folgenden Überschwemmungen an der Küste der Nordsee. Die verheerende Sturmflut im Jahre 1362 riss den südlichen Teil der Insel ins Meer, durch weitere Sturmfluten in den Jahren 1436 und 1570 verschwand der mittlere Teil der Insel. Was die See im Süden nahm. spülte die Strömung im Norden wieder an. Mit dem Bau des Wahrdamms (heutige Straße von Oesterdeichstrich nach Reinsbüttel) wurde die.

Video: Chronik der Sturmfluten - Die ganze Nordse

1570 - Wikipedi

sehr schwere Sturmflut, schwerste Sturmflut in Hamburg seit 1990, große Überschwemmungen am Fischmarkt und in der HafenCity, riesige Dünenabbrüche auf Helgoland, in Rotterdam wurde erstmals nach der Fertigstellung das Maeslant-Sturmflutwehr geschlossen. St. Pauli: NN + 5,42 Besonders kritisch wurde die Situation am Pumpwerk Wasserhorst im Bremer Stadtteil Lesum, wo der Maschinenraum überflutet wurde. Bei Lesumbrok konnte ein bei der Gaststätte Murken drohender Deichbruch nur durch ein massives Aufgebot von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Bundeswehr abgewendet werden. Am rechten Ufer der Wümme kam es zu umfangreichen Deichüberflutungen, so dass das unbewohnte St.-Jürgens-Land überflutet wurde. Zu schweren Überflutungen kam es auch im Raum Borgfeld, Warf-Butendiek und in Timmersloh, wo die Sturmflut auf ein größeres Hochwasser der Wümme traf. Hier entstanden an den Deichen z. T. schwere Schäden durch Brandung.[55]

Sturmflut - Wikipedi

Sehr schwere Schäden entstanden an den Deichen vor dem Finkhaushalligkoog und dem Adolfskoog, bei denen es zwar nicht zu Deichbrüchen kam, trotzdem aber auf Grund ihrer exponierten, im Brandungsbereich befindlichen Lage große Wassermassen ins Hinterland eindringen konnten. An den Deichen des Norderheverkoogs, des Westerhever Koogs sowie am Tümlauer Koog entstanden ebenfalls schwerste Schäden. Am Tümlauer Koog wurde die Situation noch dadurch verschärft, dass hier durch die Sturmflut losgerissene Fischkutter an den Deich geschleudert und an der Außenböschung durch die Brandung zerschlagen wurden, was zu weiteren schweren Schäden am Deich führte. Äußerst kritisch wurde in den Nachtstunden des 17. Februars die Situation am Deich des Christiankoogs bei Meldorf, der aus Sicherheitsgründen vollständig evakuiert wurde. 1570 Allerheiligenflut. Mehr als 100.000 Tote Zumindest die Aussegnungskapellen waren gebaut, jeder Sturmflut zu widerstehen. Selbst im schnellen Vorbeiwandern spürte ich hier Ewigkeit. Trutzburg Kirche. Auf halbem Weg nach Bremerhaven ein kleiner Kutterhafen: Wremen. Schönwetter Kutter

Allerheiligenflut 1570 - Sturmflut, die verheerend für die

  1. 1570: Eine Sturmflut zu Allerheiligen überschwemmt die Nordseeküste von Flandern bis nach Nordwestdeutschland. Etwa 20.000 Menschen kommen zu Tode. 1755: Großbrand und Tsunami in Lissabon 1755: Die portugiesische Hauptstadt Lissabon wird durch ein Erdbeben und einen darauf folgenden Tsunami zu zwei Dritteln zerstört. Dabei kommen etwa 60.
  2. Allerheiligen-Unwetter und -Katastrophen: 1304 wird die Landverbindung zwischen der Halbinsel Mönchgut auf Rügen und der Insel Ruden vor Usedom durch die Allerheiligenflut unterbrochen. 1436 schwere Sturmflut an der Nordsee. 1570 überschwemmt eine Sturmflut zu Allerheiligen die Nordseeküste von Flandern bis nach Nordwestdeutschland mit etwa.
  3. Im Gegensatz zu Hamburg wurde die Gefahrenlage in Bremen und Bremerhaven bereits am frühen Abend erkannt, nachdem es schon am Nachmittag am Hasenbürener Umdeich in Bremen-Strom zu einem ersten Deichschaden gekommen war und auf Grund des sich rapide verschlechternden Wetters davon ausgegangen werden musste, dass das Nachthochwasser einen deutlich höheren Wasserstand erreichen würde, als das am Mittag des 16. Februar 1962.
  4. Im weiteren Verlauf überflutete die Pinnau Teile von Pinneberg. Die „Pinnau-Siedlung“ der Stadt wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die Bilsbek, ein Bach der Pinnau überflutete große Wiesengebiete in Prisdorf, das Wasser floss erst nach Tagen wieder ab.[29]
  5. Sturmflut auf Sylt zerstört Dünen der Hörnumer Odde & am Kliff von Kampen - Duration: 1:38. Sylt TV die aktuellsten News, Events, & Videos von Sylt 190,460 views 1:3
  6. In den Abendstunden des 16. Februars 1962 bildete das weit nach Norden vorgeschobene Azorenhoch einen kräftigen Keil über den Britischen Inseln, so dass die Seegebiete der Nordsee unter den Einfluss von immer schärfer ausgeprägten Luftdruckgradienten gerieten.[5]
  7. November 1570: Im Alten Land, in Stillhorn, Moorwerder und in den Vier- und Marschlanden brechen die Deiche. Fastelabendflut vom 26. Februar 1625 : Die auch Eisflut genannte Sturmflut richtet.

Liste von Sturmfluten an der Nordsee - Wikipedi

Sturmflut 1962 - Wikipedi

Der Orkan Vincinette, der in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 eine die gesamte deutsche Nordseeküste treffende Sturmflut auslöste, stand am Ende einer seit Dezember 1961 andauernden stürmischen Westwind-Wetterlage.[2] November 1570. Zahlreiche zerstörte Deiche von den Niederlanden bis Dänemark und mindestens 10.000 Tote allein in Ostfriesland waren die Bilanz der nächsten schweren Allerheiligenflut im Jahr.

1570 – Wikipedia

Die Sturmflut on Vime

Naturkatastrophe: Als die Allerheiligenflut Holland

Schon nach den ersten Deichüberflutungen waren die besonders schwer betroffenen Katastrophengebiete in Wilhelmsburg, Moorburg, Francop und Neuenfelde auf dem direkten Landweg nicht mehr zu erreichen, sondern nur über den Umweg über Lauenburg. Das Katastrophengebiet zwischen Spreehafen und Ernst-August-Kanal im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg war überhaupt nicht zu erreichen, hier waren mehrere hundert Menschen komplett vom Wasser eingeschlossen. Schwerer Seegang im Überflutungsgebiet sowie zahllose Unterwasserhindernisse erschwerten die Rettungsmaßnahmen erheblich. Am 12. Februar 1962 bildete sich aus dem in der Irmingersee zurückgelassenen Teiltief ein eigenständiges Tiefdruckgebiet. In der Folgezeit zog dieses durch die Steuerung eines weit nach Norden vorgeschobenen Azorenhochs unter stetiger Vertiefung zunächst in den Raum nordwestlich Islands. Am 16. Februar erreichte es die mittelnorwegische Küste im Raum Trondheim und zog anschließend in südöstlicher Richtung in den Raum Stockholm, wo es mit einem Kerndruck von 950 Hektopascal den tiefsten Luftdruck erreichte.[4][2] Während die Hauptdeiche der Hunte der Sturmflut weitgehend standhielten, kam es am 17. Februar 1962 in der Stadt Oldenburg zu umfangreichen Überflutungen. Betroffen waren hiervon das Hafengebiet am Stau, das Bahnhofsviertel, das Haarenviertel sowie die Uferbereiche des Küstenkanals. Dabei entstanden schwere Schäden. Weitere Überflutungen gab es in Drielake sowie in der Gemeinde Wardenburg.

Bis 1800Bearbeiten Quelltext bearbeiten

Sturmflut: 0 1. Nov. 1570 um 20.000 k. A. Nordseeküste Thüringer Sintflut: Hochwasser: 29. Mai 1613 2261 k. A. Saale und Nebenflüsse Hitzesommer 1616: Dürre und Hitzewelle: 1616 Schweiz Eisflut 1626: Sturmflut: 1626 k. A. schwere Deichschäden durch Eisschollen Nordseeküste Burchardiflut, Zweite Grote Mandränke Sturmflut lusflut 1362, der Allerheiligenflut 1570, der Burchardiflut 1634 oder der Weihnachtsflut 1717. 1 Dies waren die schwersten Fluten. 1362 soll das sagenumwobene Rungholt untergegangen sein, 1634 die Die Sturmflut dient mir in diesem Sinne als Beispiel für die Struktur Eine Sturmflut, norddeutsch auch Blanker Hans, ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden erhöhter Tidenstrom.. Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,5 Meter oder mehr übersteigt. Sie tritt im Frühjahr und im Herbst z.B. in Gebieten der Nordsee auf.. Sturmfluten und ihre Wirkungen sind seit etwa dem Jahr 1000 u.Z. überliefert Die Insel Föhr blieb weitgehend verschont. Ein drohender Deichbruch bei Dunsum konnte durch die Feuerwehr und weitere freiwillige Hilfskräfte verhindert werden. Ihnen kam das unerwartete Absinken des Pegelstandes kurz vor dem Hochwasser zu Hilfe. Dieses konnte man sich nur durch einen Deichbruch an anderen Stellen erklären. Tatsächlich war der Deich auf Amrum gebrochen und bewahrte Föhr vor der Überflutung.[17] Infolge massiver Störungen der Kommunikationsverbindungen war es nicht möglich, genaue Hinweise über das Ausmaß der Katastrophe in Hamburg zu bekommen und Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen noch während der Katastrophe in koordinierter Form durchzuführen. Ebenso wenig war es den Hamburger Behörden möglich, genauere Informationen aus den elbabwärts gelegenen Regionen, insbesondere aus Cuxhaven zu erhalten, da die Fernsprechverbindungen nicht nur gestört, sondern auch nach den großen Deichbrüchen an der Oste zwischen Otterndorf und Bremervörde zerstört waren. Frühere Warnungen der Cuxhavener Behörden waren von den Verantwortlichen der Hamburger Behörden nicht ernst genommen und ins Lächerliche gezogen worden.[47]

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Durch Hochwasserstau, die Windrichtung und die Orkanstärke konnte das Hochwasser nicht ablaufen und das in Richtung Elbe fließende Wasser aus den Flüssen sorgte für einen Rückstau, der weit bis ins Hinterland Auswirkungen hatte. Wassermassen überfluteten Teile der Haseldorfer- und Seestermüher Marsch von Wedel bis an die Krückau. Auch im Einzugsgebiet der Stör wurden bisher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Am Pegel Kasenort wurde am 17. Februar gegen 2:30 Uhr ein Wasserstand von 5,2 m ü. NN, am Pegel Itzehoe gegen 3:01 Uhr ein Wasserstand von 4,71 m ü. NN erreicht. Am Pegel Breitenberg trat am 17. Februar gegen 2:00 Uhr ein Höchstwasserstand von 3,08 m ü. NN ein, selbst am 50 km oberhalb der Mündung der Stör war die Sturmflut am Pegel Rensing (Gemeinde Kellinghusen) noch nachzuweisen. Auf Grund der zahlreichen Biegungen des Flusses trat hier der Höchstwasserstand erst am Abend des 17. Februar um 19:50 Uhr mit 3,06 m ü. NN ein.[30] Heutzutage werden Sturmfluten nach der Höhe ihres Wasserstandes in leichte, mittlere und schwere Fluten eingeteilt. Solange es noch keine exakte Statistik der Wasserstände gab, wurden sie nach den durch sie verursachten Schäden bewertet.[8] Durchschnittlich alle zwei Jahre tritt an der niederländischen Nordseeküste eine Sturmflut auf, die als leicht kategorisiert wird und in der Regel ohne größere Schäden verläuft. Gefährlicher, aber auch seltener sind mittlere Sturmfluten, die statistisch nur alle 10 bis 100 Jahre beziehungsweise schwere Sturmfluten, die alle 100 bis 1000 Jahre auftreten.[9]

Auf der Tabelle können wir die Anzahl der schwersten Sturmfluten pro Jahrhundert sehen, das 13. Jahrhundert brachte deutlich mehr und stärkere Stürme, als z.B. die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Hubert Lamb schreibt dazu in seinem Buch: Klima und Kulturgeschichte In der südlichen Nordsee traten an der niederländischen Küste die verheerenden Sturmfluten am häufigsten z Infolge dieser hohen Wasserstände kam es zu großflächigen Überflutungen und zu Deichbrüchen. In Wewelsfleth richtete die Sturmflut Schäden von rund 630.000 D-Mark an. Im weiteren Verlauf der Stör brach der Stördeich bei Heiligenstedten und bei Münsterdorf auf einer Länge von 60 Metern, das Wasser überflutete weite Teile des Hinterlands. Ursache dieses Deichbruchs war nicht nur dessen völlig unzureichende Höhe, sondern auch seine völlige Durchwurzelung durch die im Deich befindlichen Bäume. Sturmflut von 1570 kostete 100 000 Menschen das Leben. In der Nacht vom 31 . Januar auf den 1. Februar 1953 ereignete M2 Überflutete Gebiete 1953 vor Überschwemmungen schützen. Die Niederländer rangen der Nordsee neues Land ab und schützen dadurch ebenfalls die Küsten. Die Neulandgewinnung ist auch notwendig, da in de An Allerheiligen des Jahres 1570 überschwemmte die Nordsee weite Teile der Niederlande. Zehntausende starben. Die Allerheiligenflut gilt dort als schwerste Sturmkatastrophe seit dem Jahr 1000

Überflutet wurde nicht nur der gesamte Niederungsbereich der Ochtum zwischen den bestehenden Hauptdeichen, im Raum Bremen-Strom kam es auch auf Grund seiner zu geringen Höhe zur Überflutung des dortigen Deiches, so dass das gesamte Niedervieland zwischen dem Hasenbürener Umdeich im Westen und dem Bremer Stadtteil Woltmershausen überflutet wurde. Der Hasenbürener Umdeich wurde dabei schwer beschädigt. Sturmflut Der niedrige Berdumer Altdeich wurde im späten Mittelalter (um 1570) gebaut als Verteidigung von Burg und Dorf gegen Überflutungen im ganzen Harlingerland . Neuere und höhere Deiche wurden 1598 und 1658 fertiggestellt. 1658 wurde als Sielort Neufunnixsiel gegründet Mittelwasser (MW) stellt bei der Wasserstandsmessung den mittleren Stand des Wassers während eines längeren Zeitraums dar, der als arithmetisches Mittel gleichabständiger, meist stündlicher Wasserstände über diesen Zeitraum berechnet wird. Dieser Begriff wird grundsätzlich nur im Binnenland verwendet, wo kein oder nur ein geringer Einfluss durch den Tidenstrom besteht. Mittleres Hochwasser (MHW) ist der abgeleitete mittlere Hochwasserstand beziehungsweise die mittlere Hochwasserhöhe (MHWH). Tidenhub (TH) ist dabei der Höhenunterschied des Wasserstandes im Wechsel der Gezeiten. Besonders hohe Tiden bei Voll- und Neumond werden Springhochwasser (SpHW) beziehungsweise umgangssprachlich Springflut genannt;[5] sie können sich durch Gezeitenwellen und Wind (Driftstrom) zu einer Sturmflut entwickeln. Die Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 fand in einer Zeit statt, in der die moderne Informationstechnologie wie auch die Methodik der Wasserstands- und Wettervorhersage in den Kinderschuhen steckte. Es gab keine Wettersatelliten, die für die Wasserstands- und Wettervorhersage zuständigen Stellen arbeiteten auf nationaler Ebene, eine internationale Vernetzung war nur rudimentär vorhanden. Insbesondere auf See fand die kontinuierliche Wetterbeobachtung nur in Form stündlicher Beobachtungen anhand genau festgelegter phänomenologischer Kriterien (Beaufort-Skala für Wind, Petersen-Skala für Seegang) statt, die dann von Hand in Wetterkarten eingetragen wurden. Plötzlich eintretende Wetterverschlechterungen konnten so teilweise erst erkannt werden, wenn es für eine rechtzeitige Warnung schon zu spät war, wie es bei dem Hollandorkan 1953, dem Adolph-Bermpohl-Orkan im Jahr 1967 oder noch beim Orkan Quimburga im Jahr 1972 der Fall war.

01.11.1570 - Vierte Allerheiligenflut: Höchste bekannte Sturmflut, 3.800 Tote in Ostfriesland und im Harlingerland. 16.10.1634 - 8.000 Tote in Schleswig-Holstein; in Ostfriesland ein eher gewöhnliches Winter-Hochwasser. 22.02.1651 - Petriflut: Dünenketten der Inseln Juist und Langeoog werden gespalten, Dornumersiel zerstört Um 1134 ereignete sich eine Sturmflut in Flandern. Als Folge davon entstand ein Seearm (Zwin), der sich bis nach Brügge erstreckte und der Stadt später über das kanalisierte Flüsschen Reie den Zugang zum Meer bot. Bei der Julianenflut starben im Jahre 1164 im Gebiet der Weser und Elbe und in Ostfriesland um die 20.000 Menschen.[3][4] Sturmflut wütete 1570 entlang der Ostküste der Nordsee, besonders zwischen dem Skagerrak im Norden und dem Englischen Kanal im Süden. Auch sie forderte tausende Menschenleben

Ab 1800Bearbeiten Quelltext bearbeiten

Noch in den frühen Morgenstunden des 17. Februars konnte das Fährschiff Amrum der Amrumer Schiffahrts-AG (ASAG), das seine Überfahrt auf Grund des Sturmes und der hohen Tide abbrechen und im Windschutz von Langeneß vor Anker gehen musste, die Hallig mit ihren damals 203 Bewohnern mit 3000 l Trinkwasser versorgen.[18] Die Betroffenen sahen „des Allmechtigen gerechten Zorn und Straff“ am Werk, was sie nur umso mehr anstachelte, gegen die Unterdrückung des protestantischen Glaubens durch die Spanier vorzugehen. Die Eroberung der Küstenprovinzen Zeeland und Holland durch die aufständischen Geusen im Jahr 1572 könnte durchaus durch die schweren Verwüstungen, die die Allerheiligenflut angerichtet hatte, erleichtert worden sein.

Callantsoog | Alles über den Urlaub in Nordholland

19. März 1903 Sturmflut der Ostsee, Schäden in Peenemünde eingetragen von Mark am 2. Juli 2001; 13. November 1872 Bericht zur Ostsee-Sturmflut aus Warnemünde eingetragen von Mark am 2. Juli 2001; 21. Januar 1993 Sturmflut sorgt für Landverluste auf Sylt eingetragen von Mark am 2. Juli 2001; 17. Februar 1962 Hamburger Sturmflut in der Nacht. Foto: H.-J. Grosche/pixelio.de 340 v.Chr. Cimbrische Flut 120 - 115 v.Chr. Sturmflut: Jütland, viele Menschen und Tiere umgekommen, evtl. Ursache für Völkerwanderung der Cimbern und Teutonen 1134 Sturmflut: Flandern, Zwin verbindet Brügge mit der Nordsee 1164, 17. Februar Julianenflut: Ostfriesland und Weser-Elbe-Gebiet, Jadebusen beginnt zu entstehen, ca. 20.000 Tote 1219, 16 Besonders schwer betroffen war dabei das Stadtgebiet von Elmshorn, dessen Altstadt fast vollständig überflutet wurde. Dabei kam es zu schweren Sachschäden, Häuser stürzten ein. Besonders traf es die Bewohner des städtischen Altenheims „Elbmarsch“. Dort wurden die alten Leute aus den im Wasser schwimmenden Betten geholt und zunächst auf die Tische ihrer Zimmer gehoben bis Retter sie in Boote und Bergungsfahrzeuge trugen.[29] Menschenleben waren jedoch nicht zu beklagen.[34]

Geschichte: Seite 3 (Sturmfluten) - dvr-bremen

  1. Am Unterlauf der 1962 noch nicht durch ein Sperrwerk gegen Sturmfluten geschützten Oste, einem Nebenfluss der Elbe, kam es im gesamten Bereich zwischen der Mündung bei Otterndorf und Bremervörde auf gesamten Flusslänge von 72 km beidseitig zu zahlreichen Deichüberflutungen und Deichbrüchen. Am Pegel Oberndorf wurde am 16. Februar 1962 gegen 23:00 Uhr ein Höchstwasserstand von 4,94 m ü. NN, am Pegel Osten um 23:00 Uhr ein Wasserstand von 4,71 m ü. NN sowie am Pegel Hechthausen gegen Mitternacht ein Höchstwasserstand von 3,83 m ü. NN festgestellt.[38]
  2. Auf Amrum wurde die Schutzmauer bei Wittdün durch Seegang schwer beschädigt, bei Norddorf und Wittdün kam es zu Deichbrüchen. Die Anlegebrücke auf Wittdün wurde zerstört. Kurzzeitig bestand die Gefahr, dass Wittdün von der Insel abgeschnitten würde. Auf Sylt kam es zu massiven Dünenabbrüchen sowie bei Hörnum zu Dünendurchbrüchen und Überflutungen. Die Mauer der Strandpromenade von Westerland wurde im südlichen Abschnitt infolge starker Dünenabbrüche hinterspült. Auf Grund starker Brecher konnte die Sturmflut an zwei Strandübergängen teilweise in das westliche Stadtgebiet eindringen und das Rathaus und den Inselbahnhof überfluten.[15] Tetrapoden wurden bis zu 40 Meter weit mitgerissen. Am Morsumer Kliff war die Gischt bis zu 12 Meter hoch.[16]
  3. Diese Sturmflut war eine der folgenschwersten Naturkatastrophen in Deutschland seit Jahrhunderten. Die aufgetretenen Wasserstände waren die bis zu diesem Zeitpunkt höchsten jemals gemessenen Werte überhaupt. Die Sturmflut wurde durch einen Orkan aus nordwestlichen Richtungen, der immer mehr Nordseewasser u. a. in die Elbe drückte, verursacht
  4. Auch die Warnung der Bevölkerung durch das Deutsche Hydrographische Institut über Rundfunk und Fernsehen erwies sich aus organisatorischen Gründen als unzureichend: eine Unterbrechung der bei der Bevölkerung damals beliebten Fernsehserie Familie Hesselbach war nicht möglich, sodass die Warnung erst im Anschluss ausgestrahlt werden konnte, als die Menschen in den gefährdeten Gebieten längst im Bett waren.[69]

Nehmen wir 1570, die Allerheiligenflut oder die immer wieder erwähnte Weihnachtsflut von 1717. Beides Sturmfluten, die an der ganzen Nordeeküste wüteten und auch Padingbüttel und Umgebung schwer trafen. Auch wenn ihr die Sturmflut von 1825 in padingbüttel nichts anhaben konnte, wurde sie leider nur 34 Jahre alt. Wer sich für die. Es gab in Bremerhaven mehrere Stellen bei denen der Deich brach oder zu brechen drohte. Am Wasserstandsanzeiger in Mitte beim Strandbad/Schifffahrtsmuseum war der gemauerte Deich auf einer Breite von 30 Metern gegen 22.30 bis 23.50 Uhr durch ein Loch sehr stark gefährdet; Wasser konnte durchbrechen. In Weddewarden brach ein Teilstück. Den US-Soldaten und den THW-Männern gelang es im stundenlangen, schweren Kampf den Deich wieder zu sichern. Bei den Tiergrotten brach die Mauer zu den Grotten; Tiere ertranken. Durch den Einsatz vieler Helfer vom Technischen Hilfswerk, der Feuerwehr, der Polizei, des Hansestadt Bremischen Hafenamtes, der amerikanischen Armee, anderer Freiwilliger und – wenn auch spät – der Bundesmarine an den Deichbruchstellen, konnte Schlimmeres verhindert werden. Da die Kräfte auf Grund frühzeitiger Warnungen und Einsatzaktivierungen, vor allem vom THW und von den amerikanischen Streitkräften, sehr frühzeitig schon ab 17 Uhr in Bereitschaft oder Einsatz standen, waren die Hilfsmaßnahmen erfolgreich. Schäden waren auch im Hafenbereich zu verzeichnen.[50] Im Zuge der globalen Erwärmung durch einen verstärkten Treibhauseffekt wird von Wissenschaftlern mit einer Erhöhung der Sturmflutgefahren durch drei Effekte gerechnet: erhöhte Sturmwahrscheinlichkeit, Erhöhung der Sturmintensitäten und genereller Anstieg des Meeresspiegels.

01.11.1570 - Vierte Allerheiligenflut: Höchste bekannte Sturmflut, 3.800 Tote in Ostfriesland und im Harlingerland. 22.02.1651 - Petriflut: Dünenketten der Inseln Juist und Langeoog werden gespalten, Dornumersiel zerstört November: Sturmflut von Flandern bis Nordfriesland. 1570 - 1. November: Deiche von Holland über das Alte Land bis Jütland werden zerstört, (Allerheiligenflut) - etwa 10.000 Tote zwischen Weser und Ems. 1573 - 21. August: Die Kornflut Eine Sturmflut reißt den neuen Deich auf der Insel Trischen auf 25 m Beite weg: 1936: Nordsee: Eine Sturmflut mit 4,30 m über Mittelhochwasser reißt den größten Teil der Dünen der Insel Trischen ins Meer. Die Kultivierung der Insel wird offiziell aufgegeben. 1943: Nordse

Sturmfluten Erde und Natur Naturkatastrophen Gorum

Reine is the administrative centre of Moskenes Municipality in Nordland county, Norway.The fishing village is located on the island of Moskenesøya in the Lofoten archipelago, above the Arctic Circle, about 300 kilometres (190 mi) southwest of the town of Tromsø. Reine Church is located here and it serves the northern part of the municipality.. The .28-square-kilometre (69-acre) village has. Am Donnerstag, dem 15. Februar, wurde um 21 Uhr erstmals eine Sturmwarnung für die Nordsee mit Stärke 9 über Norddeich Radio gesendet und die Sturmsignale in Küstenhäfen gesetzt. In den späten Abendstunden wurde eine starke Windzunahme an der gesamten deutschen Küste sowie eine Drehung von südwestlichen auf westliche Richtungen beobachtet. Am 16. Februar erreichte das Sturmfeld des von Island aus über das Europäische Nordmeer nach Südschweden ziehenden Orkantiefs die Nordsee. In den Seegebieten der nördlichen Nordsee sowie im Skagerrak traten Windgeschwindigkeiten jenseits des Messbereichs der damaligen Windmessgeräte auf.[6] Ab etwa 10 Uhr am Vormittag des 16. Februars herrschte im Seegebiet der Deutschen Bucht Weststurm mit 9 Bft. im stündlichen Mittel.[7] Bereits am 12. Februar 1962 war die gesamte deutsche Nordseeküste von einer schweren Sturmflut betroffen, die allerdings mit Wasserständen von etwa 2 Metern über dem mittleren Tidehochwasser bei weitem nicht die Rekordwerte erreichte, wie sie fünf Tage später an allen Nordsee-Pegeln östlich Bensersiels sowie in den Stromgebieten von Ems, Weser und Elbe sowie deren Nebenflüssen zu verzeichnen waren. Dieses Tief hatte sich in den Vortagen in der Irmingersee entwickelt und lag am 11. Februar mit einem Kerndruck von 975 Hektopascal über dem Seegebiet südwestlich von Island und am 12. Februar 1962 dann mit einem Kerndruck von 953 Hektopascal über Südschweden.[2]

In der Sturmflut von 1570 soll das Dorf zerstört worden sein. Der Rest des Kirchspiels wurde der Kirche in Esens zugeschlagen. Im 1938 gebaggerten Außentief von Bensersiel wurden Keramikscherben und Kirchenbaumaterialien gefunden, die eine Besiedlung dieser Stelle seit Christi Geburt bis in die frühe Neuzeit belegen Schon am 12. Februar fegte ein schwerer Orkan der Stärke 12 mit starken Regenschauern über Uetersen, entwurzelte Bäume und deckte ganze Dächer von Wohnblocks ab. Herumfliegende Dachziegel beschädigten parkende Autos. Nach ersten Schätzungen lag der Sachschaden bei rund 150.000 DM. In Haselau richtete der schwere Sturm einen Schaden von etwa 20.000 DM am Turm der Hl. Dreikönigskirche an.[28] In Bremen kam es insbesondere in den nicht von Deichen geschützten Gebieten zu schweren Sachschäden. An der Ochtum wurde der gesamte Niederungsbereich zwischen Lemwerder und Stuhr sowie Teile des nördlichen Stadtgebiets von Delmenhorst überflutet. Zwischen den Ortsteilen Strom und der nördlichen Bremer Neustadt wurde der Ochtumdeich überströmt, so dass das gesamte Niedervieland überflutet wurde. Dabei wurden die Deiche zwar zum Teil schwer beschädigt, zu Deichbrüchen kam es auf dem Bremer Stadtgebiet jedoch nicht. Ebenfalls überflutet wurden die mit Behelfsheimen bebauten Kleingärten auf dem Woltmershauser Groden sowie auf dem Stadtwerder; insgesamt mussten hier mehrere hundert Menschen z. T. mit Booten evakuiert werden. In den Stadtteilen Bremen-Farge, Bremen-Blumenthal und Bremen-Vegesack drang die Flut bis an den Geestrand vor. Dabei kam es zur Überflutung der unmittelbar an der Weser gelegenen Industriebetriebe sowie der Bahnhöfe Bremen-Blumenthal und Bremen-Vegesack. Schwere Schäden entstanden u. a. bei der Bremer Wollkämmerei in Bremen-Blumenthal, in zahlreichen Werften sowie am Kraftwerk Farge. In Bremen-Vegesack wurde das Gebiet an der Alten Hafenstraße vollständig überflutet. Ebenfalls schwer betroffen war der 1962 noch als Wohngebiet genutzte Stadtteil Waltershof, wo 37 Menschen starben, sowie die Stadtteile Billbrook (13 Tote), Neuenfelde (10 Tote) sowie Moorburg (5 Tote). Durch einen Dammbruch in Moorfleet wurden weite Teile der Vier- und Marschlande im Bezirk Bergedorf überflutet. Stark betroffen waren Billwerder, Moorfleet und Allermöhe. Durch die großen Deichbrüche im Bereich der Süderelbe zwischen Neuenfelde und Harburg wurden auch weite Teile des zu Niedersachsen gehörenden Hinterlands überflutet. Besonders schwer betroffen waren hier die Orte Rübke und Seefeld.

Historische Sturm- und Wetterereignisse der letzten 2000

Sturmfluten werden durch auflandige Stürme erzeugt und führen zu außergewöhnlich hohen Wasserständen an den Küsten.. Sturmhochwasser tritt besonders in Mündungstrichtern von Flüssen, z. B. in den Mündungstrichter n der Ems, Weser und Elbe, sowie in Buchten und an Flachküsten, beispielsweise der Nordseeküste Deutschlands, auf. Für die Höhe bzw. die zerstörende Wirkung von. Diese bekannte und stets publizierte Geschichtsdarstellung stimmt aber nur begrenzt mit den Realitäten überein: Zur Zeit seiner Telefonate und Telegramme an diesem Vormittag waren in den bedrohten Gebieten an der deutschen Nordseeküste und deren Hinterland nämlich bereits Tausende von Soldaten der Wehrbereichskommandos I (Kiel) und II (Hannover) im Einsatz, also auch in Hamburg. Das Hamburger Schutzpolizei-Kommando hatte die Bundeswehr nach Eintreffen von Polizeipräsident Buhl bereits um 1.30 Uhr in der Nacht um „Hubschrauber für den Einsatz mit Tagesanbruch“ gebeten. Daher trafen gegen 9.00 Uhr bereits die ersten Hubschrauberstaffeln aus Bückeburg, Celle und Rheine ein.[72][73] So wurden bereits im Jahre 1570 die Treene und zwischen 1620 und 1630 die Sorge, beides Nebenflüsse der Eider, mit Sielbauwerken abgedämmt und ihre Niederungen der Einwirkung von Sturmfluten entzogen. In der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts folgten weitere Sperrwerksbauten in der Eider bei Nordfeld, in der Lühe und der Leda

Sturmflut - roterhusar

516 Sturmflut in ganz Friesland - angeblich kamen über 6000 Menschen und viel mehr Vieh um; 26. Dezember 838 niederländische Küste, erste dokumentierte Sturmflut an der Nordsee mit angeblich 2500 Tote im Gebiet der heutigen Niederlande November 1570 die Allerheiligenflut an der belgischen, niederländischen und deutschen Küste mit. Eine Warnung der Bevölkerung in den bedrohten Kleingartengebieten fand entweder nur unzureichend durch vereinzelte Polizeibeamte oder überhaupt nicht statt. Die bestehenden Pläne der Behörden erwiesen sich als unzureichend und unbrauchbar. Sie sahen zum einen keine Evakuierung der Bevölkerung vor, zum anderen war die Leitstelle der Polizei nicht über die Gefährlichkeit der sich immer weiter zuspitzenden Lage informiert und zudem mit nur einem einzigen Beamten besetzt. Die zuständige Baubehörde sah aus der Sorge, möglicherweise einen blinden Alarm auszulösen, ebenfalls von einer Alarmierung ab.[68] Am östlichen Weserufer zwischen Bremerhaven und der Landesgrenze Bremen wurde ebenfalls streckenweise die Deichkrone der seit 1953 noch nicht erhöhten Deiche überflutet. Dabei kam es zu schweren Schäden an den Deichen, zu Deichbrüchen und zu Personenschäden kam es jedoch auf Grund rechtzeitiger Warnungen nicht. Bei der Zuspitzung der Lage am Hauptdeich wurden die Orte Rade und Aschwarden noch während der Flutnacht durch die Behörden evakuiert. Großflächige Überflutungen von hinter den Hauptdeichen befindlichen Gebieten blieben aus.[53] Das sehr stark ansteigende Wasser und der damit einhergehende zunehmende Seegang auf den überfluteten Außendeichsflächen führten dazu, dass ab etwa Mitternacht die Deiche zunehmend durch Wellenschlag überflutet wurden. Da die noch nicht den neuesten Anforderungen genügenden Deiche eine viel zu steile Innenböschung aufwiesen und in weiten Abschnitten bebaut waren, kam es vielfach zu Rutschungen und zu einem Verschütten der Deichverteidigungswege. Im Raum Warfleth sowie in dem zur Stadt Brake (Unterweser) gehörenden Ortsteil Käseburg weiteten sich diese Rutschungen nach Erreichen des Höchstwasserstandes zu zwei Deichbrüchen aus. Allein der Umstand, dass diese Brüche bei fallendem Wasserstand eintraten, führte dazu, dass die Überflutungsgebiete begrenzt waren und die Bruchstellen bis zum Mittagshochwasser am 17. Februar 1962 wieder geschlossen werden konnten. Im Stadtgebiet von Elsfleth bewährte sich dagegen die neu errichtete Flutmauer und verhinderte eine Überflutung der Stadt sowie der dahinter gelegenen Gebiete.[51] Lediglich in einem Bereich, in dem die neue Flutmauer noch nicht fertiggestellt worden war, wurde in Elsfleth der Deich überspült. Dabei wurde die alte, noch nicht verstärkte Deichmauer vom überströmenden Wasser zerstört. Ein Deichbruch konnte sich hier jedoch nicht bilden, da sowohl Deichböschung als auch der Deichfuß an dieser Stelle gepflastert waren und somit keine Erosion des Deichkörpers einsetzen konnte[37] from Jürgen Krüger Plus

In den von den Überflutungen betroffenen Gebieten entstanden schwere Sachschäden, Menschenleben waren jedoch auf Grund der rechtzeitigen Evakuierung der Bevölkerung und deren rechtzeitiger Warnung durch die zuständigen Behörden nicht zu beklagen, da die Krisenstäbe der zuständigen Kreise bereits am Nachmittag des 16. Februars 1962 zusammengetreten waren und notwendige Abwehrmaßnahmen einleiten konnten.[41] Zudem seien in der Region von Kom al-Cholgan weitere Grabstätten aus der Zweiten Zwischenzeit (1782-1570 v. Chr.) gefunden worden. Darin hätten sich die Überreste von Tieren und Keramik befunden Im Stadtgebiet von Cuxhaven kam es im Ortsteil Duhnen zu einem Deichbruch; andere Deichstrecken wurden durch Wellenschlag an den Außenböschungen z. T. schwer beschädigt. Ebenso wurden weite Teile des Hafengebiets überflutet, wobei bei den dort ansässigen Gewerbebetrieben schwere Schäden entstanden. Überflutet wurden im Stadtgebiet auch der Hafendeich sowie die auf dem Hauptdeich nördlich des Bahnhofs verlaufende Neufelder Straße, was zu Überflutung der unmittelbar dahinter gelegenen Häuser sowie des Cuxhavener Bahnhofs führte. Außerdem drang das Wasser im Bereich des Seebads Sahlenburg nördlich des Wernerwalds weit ins Binnenland ein.[25]

Sturmfluten an der Nordsee, Chronik, Juist, Norderney

  1. Kreuzworträtsel Lösungen mit 4 Buchstaben für flämischer Kupferstecher (1570-1634). 1 Lösung. Rätsel Hilfe für flämischer Kupferstecher (1570-1634
  2. destens 21 Menschen ums Leben, darunter auch vier Rettungskräfte.[35]
  3. Hochwasser der Schelde am 1. November 1570 in Antwerpen; zeitgenössisches Flugblatt von Hans Moser Die Allerheiligenflut 1570 ereignete sich am 1. November 1570. Neu!!: Liste der Sturmfluten an der Nordsee und Allerheiligenflut 1570 · Mehr sehen » Allerheiligenflut 2006. Die Allerheiligenflut 2006 war eine Sturmflut an der deutschen.

Da hier auf Grund der Gartennutzung die für die Deichsicherheit existenziell notwendige geschlossene Grasnarbe fehlte, kam es hier sehr schnell zu großen Auswaschungen, die letztendlich zum Bruch des Deiches führten. Für rund 200 Bewohner der am und auf dem Klütjenfelder Hauptdeich zwischen Spreehafen und Ernst-August-Kanal stehenden Behelfsheime kam jede Hilfe zu spät, da nach dem raschen Volllaufen der vom gebrochenen Hauptdeich nicht mehr geschützten Siedlungsgebiete Wilhelmsburgs Rettungsmaßnahmen nur mit Booten möglich waren. Teilweise wurden die vom Wasser überraschten Menschen von den in Form einer mehrere Meter hohen Schwallwelle einbrechenden Wassermassen in die Keller ihrer Häuser gespült und ertranken dort oder wurden von ihren einstürzenden Häusern erschlagen.[43] Die in Deutschland weitgehend anerkannte Klassifikation von Nordseesturmfluten für Emden, Bremen und Hamburg vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bezeichnet das Erreichen von 1,5 bis 2,5 m über dem Mittleren Hochwasser (MHW) als Sturmflut; von 2,5 bis 3,5 m über dem MHW als schwere Sturmflut, und bei über 3,5 m als eine sehr schwere Sturmflut.[1] Das Mittlere Hochwasser ist eine Bezeichnung für den aus einer hinreichend langen Beobachtungsreihe abgeleiteten mittleren Hochwasserstand. Komplett verschluckt bis Zwicker stirbt\n5. Betäubender Schock\n6. Tauchen\n7. Komplett verschluckt bis Ausgeburt v. G'nathus stirbt\n8. wechsel > Kaiserkrabbe\n9. Panzerschild\n10. Sturmflut bis Seebärenvogel stirbt\n11. Welle der Heilung\n12. Panzerschild aufrecht halten und bei 1 Stack erneuern\n13. immer wieder Sturmflut bis Grommet. In the late sixteenth and early seventeenth centuries, continental Europe north of the Alps was afflicted by a 13-year cycle of frequent cold and rainy summers which was the result of a series of volcanic explosions in the tropics

Mit Ausnahme der Küstenpegel der niedersächsischen Festlandsküste westlich von Horumersiel sowie an der Ems unterhalb von Leer wurden bei der Sturmflut vom 16. auf den 17. Februar an allen Pegeln an der deutschen Nordseeküste sowie an den Pegeln der ostfriesischen Inseln von Weser und Elbe sowie deren damals noch nicht von Sperrwerken geschützten Nebenflüssen die höchsten bisher verzeichneten Wasserstände festgestellt.[9] Im gesamten niedersächsischen Küstengebiet wurden vor allem die erst kurz vor der Flut verstärkten und somit noch nicht völlig verfestigten Seedeiche sowie noch nicht verstärkte Deichabschnitte zum Teil schwer beschädigt. Besonders betroffen waren dabei die Deichabschnitte vor dem Augustgroden an der Ostseite des Jadebusens sowie am Kanalpolder am Dollart, die während des Höchststandes der Flut in den Abendstunden des 16. Februar 1962 unter schwerer Brandung lagen und teilweise mehrere Stunden lang von auflaufenden Wellen überspült wurden. Durch massiven Wellenschlag wurden die Außenböschungen der Deiche fast völlig zerstört, die z. T. noch viel zu steilen Binnenböschungen rutschten großflächig ab. Im Raum Pogum (Dollart) wurden damals noch unmittelbar am Seedeich stehende Häuser von abrutschenden Erdmassen verschüttet.[21] Bei Völlen (Gemeinde Westoverledingen, Landkreis Leer) brach der Emsdeich. Dadurch wurden Ländereien und das Dorf selbst von den Wassermassen überschwemmt.[22] Es ertrank ein Bundeswehrsoldat, nachdem er 13 Menschen das Leben gerettet hatte. Es entstanden an Häusern und in einer Gartensiedlung Sachschäden.

Am schwersten von der Sturmflut war die Dritte Meile des Alten Landes betroffen, die infolge der großen Deichbrüche an der Alten Süderelbe bei Moorburg und Francop von hinten überflutet wurde. Zudem brachen am Rosengarten und im benachbarten Neuenfelde der Deich. Hier kamen insgesamt 13 Personen ums Leben, zahlreiche Häuser wurden vollständig zerstört. In Bremen kamen insgesamt sieben Personen, die sich trotz dringender Warnung geweigert hatten, ihr Behelfsheim zu verlassen, ums Leben.[49] November: Nach dem Hereinbrechen der später Allerheiligenflut genannten Sturmflut in den Niederlanden am Vortag setzt sich das Desaster fort. 1570 — Year 1570 was a common year starting on Sunday (link will display the full calendar) of the Julian calendar. Events of 1570 * January 9 Ivan the Terrible starts the Massacre of Novgorod Am Morgen der Allerheiligenflut 1570 hatte der Domänenrat in Bergen op Zoom (Verwaltungsbehörde) zwar vor einer sehr starken Flut gewarnt. Doch besonders wirkungsvoll schien diese Warnung nicht gewesen zu sein, denn die meisten Opfer waren unvorbereitet. Außerdem waren die Deiche als Folge des 80 Jahre währenden ›Spanisch-Niederländischen Krieges‹ von 1568 bis 1648 gegen die spanischen Besatzer stark vernachlässigt. So verwundert es nicht, dass während der Allerheiligenflut von 1570 bis zu 80 Prozent der Niederlande überflutet wurden.

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Von der Elbe wurde das Wasser mit einer Flutwelle in die Pinnau gedrückt, der Fluss wurde zum reißenden Strom und überflutete von Stichhafen aus die Uetersener Innenstadt und die Klosteranlagen.[29] Ab Mitternacht bis vier Uhr morgens erreichte das Hochwasser den höchsten Stand von 4,09 m ü. NN, am Pegel Pinneberg wurde am 17. Februar um 7:50 Uhr ein Höchststand von 3,49 m ü. NN festgestellt. 26.12. 838 : Sturmflut, ganz Friesland über schwemmt, Wasserstand gleich hoch mit den Dünen 2.347 Tote 17.02.1164 : Julianenflut, zwischen Rhein und Elbe Erster Einbruch der Jade (nach Südwest) 20.000 Tote 16.01.1219 : 1. Marcellusflut, in Friesland und den Niederlanden 36.000 Tote 14.12.1287 : Luciaflut, an der ganzen Nordseeküste 50.000 Tot So berichtet ein Flugblatt über die Allerheiligenflut von 1570, die in die Kernzeit der sog. Kleinen Eiszeit fiel, in der v.a. Sturm- und Orkanereignisse signifikant zunahmen. Am Allerheiligentag des Jahres sorgte ein heftiger Sturm für eine verheerende Sturmflut,. Auf den Ostfriesischen Inseln kam es infolge der Sturmflut zu schweren Sachschäden und umfangreichen Überflutungen in den damals noch unzureichend durch Seedeiche geschützten Grodenbereichen auf der Südseite der Inseln. Auf Borkum brach der das Ostlanddorf schützende Deich, ebenso wurde die Bahnanlage der Borkumer Kleinbahn im Bereich des Reededamms teilweise zerstört. Auf allen Inseln kam es zu schwerwiegenden Dünenabbrüchen.

Listenansicht - Spanisch Staatsgrenzen Linien

St ụ rm | flut 〈 f. 10 ; an Meeresküsten 〉 durch auflandigen Wind bewirkter, ungewöhnlich hoher Wasserstand.. Die verheerende Sturmflut im Jahre 1362 riss den südlichen Teil der Insel ins Meer, durch weitere Sturmfluten in den Jahre 1436 und 1570 verschwand der mittlere Teil der Insel. Was die See im Süden nahm. spülte der Blanke Hans im Norden wieder an. Mit dem Bau des Wahrdamms (heutige Straße von Oesterdeichstrich nach Reinsbüttel) 1585. Geschichte Sturmflut 1953 Eine Katastrophe, die das Land für immer veränderte. Veröffentlicht am 31.01.2018 war die schlimmste Naturkatastrophe seit der Allerheiligenflut 1570. Sie. 1530 gab es am 5. November am St. Felix Tag eine Sturmflut, die später den Titel St. Felix Flut erhielt. Wieder wurden große Teile von Zeeland überschwemmt. Das Gebiet östlich von Yerseke, welches damals Oost-Wateringen hieß wurde vollständig überflutet. Zu jener Zeit waren in diesem Gebiet 18 Dörfer und die Stadt Reimerswaal angesiedelt Tag der Fluten: 1304 zerstört eine Allerheiligenflut die Landverbindung zwischen der Halbinsel Mönchgut auf Rügen und dem Ruden vor Usedom, zwei Dörfer gehen dabei unter 1436 geht durch eine Allerheiligenflut an der Nordseeküste u.a. der Ort Tetenbüll unter, allein dort sterben 180 Menschen. 1570 überschwemmt eine Sturmflut die.

Die Sturmflut ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden erhöhter Tidenstrom. Man spricht von einer Sturmflut, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,5 m oder mehr übersteigt. In den meisten Fällen tritt eine Sturmflut in den Herbst- bzw. in den Frühjahrsmonaten auf Eine weitere wichtige Erfahrung aus der Hollandsturmflut war, dass von Gebäuden im und am Deich sowie von anderen Fremdnutzungen des Deiches bei Sturmfluten eine massive Gefährdung ausgeht. Diese Gefährdung der Deichsicherheit durch Fremdnutzung – etwa als Gärten – wurde im Februar 1962 am Klütjenfelder Hauptdeich am Berliner Ufer in Hamburg-Wilhelmsburg mit rund 200 Toten in besonders tragischer Weise deutlich. Diese Erkenntnisse führten dazu, dass in der Folgezeit im gesamten Küstengebiet Bäume und Gebäude im und am Deich entfernt und Deichscharte durch Deich-Überfahrten ersetzt wurden; ebenso wurden Fremdnutzungen von Deichanlagen untersagt.[84] Die Flut von 1953 gab den Anstoß für ein ambitioniertes Küstensicherungsprogramm, dessen Bauwerke sich seitdem als einigermaßen widerstandsfähig erwiesen haben. 1570 dauerte der Wiederaufbau erheblich länger, zumal der Achtzigjährige Freiheitskrieg gegen die Spanier andauerte. Aber die Geusen setzten nun vor allem auf ihre Überlegenheit zur See, die sich auch in der Eroberung der lukrativen Handelsrouten nach Indien und in die Karibik niederschlug. Im 17. Jahrhundert stiegen die nördlichen Provinzen, die Generalstaaten, zur mächtigsten Handelsmacht der Erde auf. 1570, 1. November Allerheiligenflut: Flandern bis Jütland, Deiche zerstört, Landverluste in Ostfriesland, ca. 10.000 Tote zwischen Ems und Weser, Suurhusen: + 4,40 m NN 1573, 21. August Kornflut: Vernichtung des Korns auf den Feldern, da die Deiche nach der Allerheiligenflut 1570 noch nicht repariert waren 1625, 26. Februa

Als Wasserstand (WS) wird die aktuelle Höhe eines natürlichen oder künstlichen Wasserspiegels in Bezug auf einen Referenzpegel zur Wasserstandsmessung bezeichnet, wobei länderabhängig unterschiedliche Höhensysteme und Referenzpunkte benutzt werden. Für die Nordsee ist dabei der Amsterdamer Pegel (NAP; Normaal Amsterdams Peil) der wichtigste Bezugspunkt. Deichbau in Abhtingigkeit von Sturmfluten und Wellenwirkung an der Nordsee Von Johann Kramer 1. Einfuhrung 1.1 Geographische Situation Die Nordseekuste der Bundesrepublik ist durch verschiedene Buchten und FluBmiindungen unterteilt (Abb. 1). Typisch fur die Nordseekuste mit einem Tidehub von rd. 2,5 m ist das Wattgebiet, zur offenen See hin abgegrenzt durch Diineninseln. Die geographische. Sturmfluten und ihre Wirkungen sind seit der Römerzeit bekannt. Zuverlässige Angaben gibt es dabei – bis in die neuere Zeit hinein – allenfalls für das Ausmaß der jeweiligen Landverluste. Welche Sturmflut im Hinblick auf die Zahl der Toten die verheerendste war, ist nicht bekannt. Die früheren Angaben zur Zahl der Toten sind sehr widersprüchlich; es ist zu vermuten, dass einige Zahlen im Hinblick auf die mittelalterliche Siedlungsdichte an der Nordsee deutlich zu hoch angesetzt wurden. Auf Grund der rechtzeitigen Alarmierung von Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk konnte das Brechen des Lesumdeiches bei Lesumbrook und somit die Überflutung des niedrig gelegenen Bremer Stadtgebietes genauso verhindert werden, wie der Bruch des Deiches der Varreler Bäke in Bremen-Huchting in den Morgenstunden des 17. Februars.[63] Eine Sturmflut überschwemmt die Nordseeküste von Flandern bis nach Nordwestdeutschland.: 1570 in anderen Kalendern Armenischer Kalender: 1018/19 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender: 1562/63 Buddhistische Zeitrechnung: 2113/14 (südlicher Buddhismus); 2112/13 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) : Chinesischer Kalende

bisher noch bei keiner Sturmflut liberschritten worden sind. Ihre Steigung liegt zwischen etwa 20 und 30 cm im Jahrhundert und entspricht damit dem sdkularen Anstieg des MThw an der deutschen Nordseekaste. Dabei entstehen Begrenzungsgeraden an den verschiedenen Orten durch die Verbindung ganz unterschiedlicher Sturmfluten, z. B. Emden 1570/1906. Storm tides of the North Sea are coastal floods associated with low pressure systems in the North Sea, the severity of which are affected by the shallowness of the sea and the orientation of the shoreline relative to the storm's path, as well as the timing of tides.The water level can rise to more than 5 metres (17 ft) above the normal tide as a result of storm tides Im Kreishaus und der Polizeiinspektion Pinneberg sowie In den Rathäusern der Kreisstadt und den am stärksten betroffenen Städten Elmshorn, Uetersen und Wedel wurden die Rettungskräfte von Katastropheneinsatzstäben koordiniert. Dabei wurden diese von der Landespolizei in Neumünster unterstützt, die zwischen den Einsatzstäben und den Rettungskräften die Kommunikation aufrechterhielt. So fuhren Tag und Nacht Einsatzwagen durch das Kreisgebiet, bis Telefonverbindungen wiederhergestellt waren. Die Stromversorgung der lebenswichtigen Betriebe, wie Meiereien, Wasserwerke und Krankenhäuser wurde durch Umschalten im Rahmen des Stromverbundsystems aufrechterhalten.[29] Abbildung © Dieter Johannsen – Titel: Stürmische Nordsee am 8. September 2018 im Dagebüller Hafen Suche nach: Dieter Johannsen Nordsee von A-Z A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z A-Z Bildkarten für Coaching80 Bildkarten für Coaching Beispielkarten zu ›80 Bildkarten‹ KundeninformationAnsprechpartner Öffentliche Einrichtungen Unternehmensleitbild Versandkosten Widerrufsrecht Zahlungsmöglichkeiten © 2020 Nordsee in Schwarzweiss | Fotografie || AGB | Datenschutz | Impressum Weitere Online-Angebote zum Thema Fotografie: Fotografie | Dieter Johannsen | Fotos in Schwarzweiß

Im Bereich des 1962 noch nicht durch ein Sperrwerk geschützten Einzugsgebiets der Krückau kam es zu großflächigen Überflutungen. Am Pegel Elmshorn wurde am 17. Februar um 2:40 Uhr ein Höchstwasserstand von 5,11 m ü. NN festgestellt.[33] Bei der Sturmflut von 1962 kam es zu einer Flutkatastrophe an der deutschen Nordseeküste. An den Unterläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen wurden hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Vor allem an den seit der Flutkatastrophe von 1953 (Hollandsturmflut) noch nicht erhöhten Deichen in diesen Flussgebieten kam es zu schweren Schäden und zahllosen Deichbrüchen, wohingegen die Seedeiche trotz schwerer Schäden bis auf wenige Ausnahmen den Fluten standhielten. Insgesamt waren 340 Tote zu beklagen. Damit war dies in Hamburg die höchste bisher bekannte Sturmflut. 1962 waren es 5,70 m gewesen. Landunter Hallig Hooge. bei 39:12 min: Erinnerungen Daß sich für den Sturmflutscheitel in der Ems bei Emden für 1570 nach zwei unterschiedlichen Ermittlungen fast übereinstimmende Wete ergeben, sprich dafür, dass man als Scheitelhöhe einen. Wichtigstes Element des niedersächsischen Küstenschutzprogramms war die Erhöhung und Verstärkung der Deiche sowie ihre konstruktive Anpassung. Eine wichtige Erkenntnis der Hollandsturmflut war, dass die Deiche erst nach Beginn ihrer Überströmung brachen, nachdem die damals noch üblichen viel zu steilen Binnenböschungen nach ihrer Durchfeuchtung ins Rutschen kamen und schließlich der gesamte Deich fortgespült wurde. Diese Erkenntnis wurde bei der Februarsturmflut 1962 vielerorts bestätigt. In der Folgezeit wurden die unmittelbar Sturmfluten ausgesetzten See- und Stromdeiche nicht nur erhöht, sondern auch mit deutlich flacheren Böschungen versehen.

06 Altweibersommer / Allerheiligen im 13

Nordstrand ertrinkt - die zweite grote Mandränke Am 11. Oktober 1634 vollendete eine schwere Sturmflut, was 300 Jahre vorher begann - das Fallstief brach endgültig durch die Insel Alt-Nordstrand, ein Durchbruch, der nie wieder bedeicht werden konnte. Schon vor dieser Flut hatten etliche Sturmfluten im 16. Jahrhundert und auch Anfang des 17 Welche Sturmflut im Hinblick auf die Zahl der Toten die verheerendste war, ist nicht bekannt. Die früheren Angaben zur Zahl der Toten sind sehr widersprüchlich; es ist zu vermuten, dass einige Zahlen im Hinblick auf die mittelalterliche Siedlungsdichte an der Nordsee deutlich zu hoch angesetzt wurden Es wird überliefert, dass 1362 bei de groten Manndränke, einer verheerenden Sturmflut, 100 000 Menschen über Nacht ertranken. 1570 tötete die Allerheiligenflut 20 000 Menschen, die Buchardiflut 1634 nochmals 9 000 Menschen. Damals lag die Strandlinie immer noch rund 2,5 km westlich des heutigen Strandes Besonders schwer betroffen waren dabei die Gebiete Südkehdingens unmittelbar unterhalb der Schwingemündung, die Erste und die Dritte Meile des Alten Landes sowie die Gebiete oberhalb Hamburgs westlich der Mündung der Lühe. Große Deichbrüche entstanden bei Bützfleth, durch die Teile Südkehdingens überflutet wurden, sowie an der Schwinge unterhalb Stades, die zu einer Überflutung der Ersten Meile des Alten Landes führten. Bei Stade kamen ein Polizist und drei Bundeswehrsoldaten bei einem Rettungseinsatz auf der Schwinge ums Leben, als ihr Boot in Höhe des Ausflugslokals Symphonie in einen sich plötzlich bildenden großen Deichbruch gesogen wurde. In Stade selbst kam es durch großflächige Überflutungen im Stadtgebiet zu schweren Schäden.

Details 3

Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,5 Metern übersteigt. Erste Aufzeichnungen von Sturmfluten aus dem Jahre 838. Ab dem Jahr 1000 regelmäßige Berichte über Sturmfluten an der Nordseeküste Unterbrochen waren hier auch die Autobahn sowie alle Eisenbahnverbindungen. In Wilhelmsburg entgleiste am Klütjenfelder Hauptdeich ein Zug, nachdem der Bahndamm durch den Bruch des Deiches unterspült worden war. Die Überflutung der Kabelschächte und der Kraftwerke führte binnen kurzer Zeit zu einem totalen Strom- und Telefonausfall in den betroffenen Gebieten. Die noch funktionierenden Telefonleitungen waren durch ständig eintreffende Notrufe blockiert. Auf Grund der rechtzeitigen Warnung der Bevölkerung und Alarmierung der Einsatzkräfte durch die zuständigen Behörden blieb es an der schleswig-holsteinischen Westküste bei Sachschäden; auch das Vieh im Uelvesbüller Koog sowie aus dem Christianskoog konnte rechtzeitig aus dem Gefahrengebiet abtransportiert werden. Insgesamt wurden in Schleswig-Holstein etwa 5000 bis 10.000 Menschen evakuiert.[13] Die Aufräum- und Reparaturarbeiten begannen bereits in den frühen Morgenstunden des 17. Februars.

In einer Sturmflut im Jahr 1570 sollen an den Küsten von Holland bis Jütland bis zu 400.000 Menschen gestorben sein. Der Höhepunkt der Sturmschäden war am 11.Oktober 1634 der Sturm. Alleine auf dem ehemals reichen Strand starben in einer Nacht nach Deichdurchbrüchen an 44 Stellen 6.200 Menschen, 50.000 Kühe und Schafe. 1.300 Häuser und. 1570, 1. November: Allerheiligenflut von Flandern bis Jütland, zahlreiche Deiche wurden zerstört, es gab Landverluste in Ostfriesland und etwa 10 000 Tote zwischen Ems und Weser. 1573, 21

Mit Wiederauflaufen der Flut wurde sowohl an der Nordseeküste, als auch in den Flüssen ein rasches und sehr starkes Ansteigen der Wasserstände beobachtet, da diese auf bereits gefüllte Sommerpolder traf und so sehr schnell zu den Hauptdeichen vordrang. Gegen 21 Uhr kam der Fährverkehr auf der Unterweser, der Oste, der Stör sowie der Unterelbe infolge der Überflutung der Zufahrtsstraßen und der Schließung der Deichscharte (Stöpen) zum Erliegen. Zu diesem Zeitpunkt kam es an den Seedeichen sowie auf den Ostfriesischen Inseln bereits zu äußerst kritischen Situationen. In den Mittagsstunden drehte der Sturm auf nordwestliche Richtungen und nahm weiter zu, so dass bei der dem Mittagshochwasser nachfolgenden Ebbe das Wasser nur unwesentlich fiel. In Bremen und Hamburg entsprach das gegen 20 Uhr eintretende Niedrigwasser etwa dem normalen Tidehochwasser. In den Abendstunden verschärfte sich nach dem Durchzug der Kaltfront des Tiefs in der nun einströmenden sehr labilen Kaltluft polaren Ursprungs die Wetterlage dramatisch. Mit Durchzug eines Höhentrogs nahm der Wind aus nordwestlichen Richtungen auch im küstennahen Binnenland noch einmal stark zu; dabei wurden in den Seegebieten der Deutschen Bucht im Mittel Windstärken von 9 bis 10 Bft. gemessen, in Böen 12 Bft. Gleichzeitig traten vermehrt Gewitter-, Graupel- und Schneeregenschauer auf. Der Sturm dauerte auch noch am 17. Februar weiter an, bis in den Folgetagen die eingeflossene Polarluft unter Hochdruckeinfluss geriet und sich eine längere Frostperiode einstellte, die in den überfluteten Gebieten zur Ausbildung geschlossener Eisdecken führte.

Die bedeutendsten Sturmfluten des Mittelalters sind die Erste Marcellusflut des Jahres 1219 und die Zweite Marcellusflut oder Grote Mandränke von 1362. In beiden Fluten veränderte sich der Küstenverlauf drastisch: Inseln wurden zerstört, geteilt oder geschaffen und große Landstriche des Festlands gingen über Nacht verloren. Es gab Zehntausende von Toten und Dutzende verlorene Dörfer. In der Ersten Marcellusflut wurde die Zuidersee, das heutige IJsselmeer, geschaffen, wobei etwa 36.000 Menschen starben. Bei der Groten Mandränke gehen die – vielleicht etwas hoch gegriffenen – Schätzungen bis 100.000 Todesopfer. Sicher ist, dass 30 Dörfer in einer Nacht vernichtet wurden, infolge der Sturmflut durch die zerstörten Deiche insgesamt 44 Dörfer. Viele andere Dörfer wurden für viele Jahre von der Umgebung abgeschnitten und wurden zu Inseln, so auch Asel bei Wittmund. Das Zentrum der Katastrophe aber lag in den Niederlanden. Dort gilt die Allerheiligenflut von 1570 als schlimmste der mehr als 100 schweren Flutkatastrophen, die seit dem Jahr 1000 n. Chr. gezählt wurden. Der Herzog von Alba, der als Statthalter mit drakonischen Mitteln den Aufstand der 17 Provinzen gegen die spanische Krone niederzuschlagen suchte, schrieb konsterniert an seinen Dienstherrn Philipp II.: Fünf Sechstel von Holland stünden unter Wasser.

Im Jahr 1362 reißt dann eine schwere Sturmflut den Süden der Insel ganz ins Meer, 1570 holt sich der Blanke Hans dann die Mitte der Insel. Nur der im Norden gelegene Ort übersteht die Naturgewalten. Hier ist der Landzuwachs inzwischen so groß, dass man Büsum durch den Bau eines flachen Dammes - Wahrdamm genannt - an das Festland anbinden. Steigt das Wasser an der Nordseeküste um mehr als 1,5 m über den Mittleren Hochwasserstand (MHW), spricht man von einer Sturmflut, ab 2,5 m von einer schweren und ab 3,5  m von einer sehr schweren Sturmflut.[6] Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Wind und Gezeiten, wobei sowohl die Windstärke als auch ihre Dauer eine Rolle spielen. Stehen Mond und Sonne in einer Achse zur Erde, addieren sich bei Neumond die Gezeitenkräfte zu einer Springtide, bei der es zu besonders hohen Wasserständen kommt.[7] Februar 1953 brach mit einer Sturmflut die größte Katastrophe über die Niederlande herein. Weite Teile von Zeeland wurden überschwemmt. Der letzte Deichdurchbruch konnte erst 9 Monate später geschlossen werden. In den Senkkästen, mit denen das letzte Loch geschlossen wurde, befindet sich heute ein Museum. Mit Bildern aus der heutigen Zeit.

Am 1. Februar 1953 brach mit einer Sturmflut die größte Katastrophe über die Niederlande herein. Weite Teile von Zeeland wurden überschwemmt. Der letzte Deichdurchbruch konnte erst 9 Monate später geschlossen werden. In den Senkkästen, mit denen das letzte Loch geschlossen wurde, befindet sich heute ein Museum. Mit Bildern aus der heutigen Zeit und mit authentischem Filmmaterial berichtet der Film von der Sturmflut und der darauf folgenden Zeit.Überflutet wurden neben dem gesamten Hamburger Hafen sowie der genannten Gebiete auch Teile der Innenstadt im Bereich der Alster sowie der Rödingsmarkt. Besonders schwer betroffen waren die Stadtteile zwischen Norder- und Süderelbe, die vom Berliner Ufer am Spreehafen aus überflutet wurden. Als verheerend erwies sich dabei der Umstand, dass der hier sehr breit ausgeführte Klütjenfelder Hauptdeich als von im Zweiten Weltkrieg Ausgebombten ständig bewohntes Kleingartengebiet genutzt wurde und es hier unterschiedliche, miteinander konkurrierende behördliche Zuständigkeiten gab.[42]

Die Flutkatastrophe von 1953 (in den Niederlanden und Flandern als Watersnood oder kurz de Ramp die Katastrophe, in Großbritannien als (Great) North Sea flood oder East Coast floods und in Deutschland auch als Hollandsturmflut bezeichnet) gilt als die schwerste Nordsee-Sturmflut des 20. Jahrhunderts. Sie ereignete sich in der Nacht vom 31. Januar auf den 1 Die Inseln der Provinz Zeeland wurden fast vollständig überflutet Quelle: picture alliance / Everett Colle Wenngleich Historiker die Opferzahlen inzwischen auf 10.000 bis 25.000 korrigiert haben, waren die Verwüstungen gewaltig. Zehntausende wurden obdachlos, Viehbestände und Vorräte waren vernichtet. Allein in der Gegend von Antwerpen versanken vier Dörfer unter Sand- und Schlickmassen. Bis ins Alte Land an der Elbe und Vierlanden bei Hamburg war das Land überflutet. Auch in Ostfriesland und auf den vorgelagerten Inseln verschwanden ganze Bauernschaften. An manchen Stellen stand das Salzwasser vier Wochen lang und ruinierte dabei die Äcker und Wiesen.Ebenso wurde das Industriegebiet, die Alsen Zementfabrik und die Itzehoer Innenstadt überflutet. Dort wurden die Eisenbahnstrecke Hamburg-Westerland und Bundesstraße 5 unpassierbar. Die Schäden durch die Wassermassen in Itzehoe wurden auf 14 bis 15 Millionen D-Mark geschätzt. Im Hinterland kamen ein Mensch und 50 Stück Nutzvieh ums Leben.[31][32] Auf Grund äußerst ungünstiger Untergrundverhältnisse hatten die Deiche im Ostegebiet nur eine sehr geringe Höhe, so dass die Fluten rasch die Deichkrone erreichten und diese überströmten. Insgesamt wurden im damals noch bestehenden Altkreis Land Hadeln allein an der Oste 8000 ha Land überflutet.[39]

Bemerkenswert war die Welle der Hilfsbereitschaft, die schon am Tage nach der Katastrophe einsetzte. Den Familien, die aus ihren überfluteten Wohnungen in Auffangquartieren untergebracht waren, wurden Betten, Decken und Kleidung sowie sonstiger Hausrat spontan zur Verfügung gestellt. Weiter wurden auf den von den Behörden und karitativen Organisationen eingerichteten Konten von Privatpersonen und Firmen hohe Geldbeträge eingezahlt, die den Opfern zugutekamen. Eine vorläufige Übersicht auf die materiellen Schäden außer den Deichschäden der Hochwasserkatastrophe im Bereich des Kreises Pinneberg wurde mit etwa 30 Millionen DM beziffert. In Hamburg wurde die Ellerthorsbrücke zerstört. Auf die Fluten vom Allerheiligentag 1436, 1532 und 1570 ist der alte Spruch gemünzt: Allerheiligendag Vrisland veel beklagen mag. 13. Kornflut vom 21. August 1573. Diese Sturmflut wurde so genannt, weil damals viel Korn auf den Feldern vernichtet wurde DIN 4049-3 (2005) definiert eine Sturmflut als ein durch starken Wind verursachtes Ansteigen des Wassers an der Meeresküste und in den Flussmündungen im Küstengebiet, wenn die Wasserstände einen bestimmten Wert überschreiten. Jahrhundert die Allerheiligenflut 1570, im 17. Jahrhundert die Burchardiflut vom 11. Oktober 1634

Die Opfer der Sturmfluten von 1953 (vor allem in den Niederlanden) und der Sturmflut 1962 (vor allem in Deutschland und Dänemark) waren Anlass für umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen wie die Deltawerke. Diese enormen Investitionen in den Küstenschutz, insbesondere durch Deichbau und Sperrwerke, haben dafür gesorgt, dass die jüngsten Sturmfluten weitaus weniger Schäden verursachten als frühere, niedrigere Sturmfluten. 340 vor Christi Cimbrische Flut 17.02.1164 Julians Flut, Jadebusen entsteht, mehrere tausend Menschen sterbe Auf Grund der rechtzeitigen Warnung der Bevölkerung sowie der rechtzeitigen Alarmierung ziviler und militärischer Hilfskräfte durch die Behörden kam es im niedersächsischen Unterwesergebiet zwar zu schweren Sachschäden, Menschenleben waren jedoch nicht zu beklagen.[52] Schwere Sturmfluten sind Jahrhundertereignisse. Für das Elbegebiet werden weiter erwähnt:[95][96] Spannend, auf Usedom ist die Stadt Vineta, hier Wineta, eingetragen. Vineta ist eine mythische Stadt um die sich eine sehr ähnliche Sage dreht wie um Rungholt auf Nordstrand in der Nordsee. Angeblich im Mittelalter von einer Sturmflut zerstört worden, bis heute wurden noch keine Überreste gefunden

Die Sturmflut vom 1. September 1953 ging als "de Ramp" (Katastrophe) in die niederländische Geschichte ein Quelle: picture-alliance / Leemage Als am 1. Februar 1953 die schwerste Sturmflut des 20. Jahrhunderts über die Küsten der Niederlande hereinbrach, wurden wieder Erinnerungen an die Allerheiligenflut wach. Zwar waren die Opferzahlen deutlich niedriger – 1835 Tote, die meisten in Zeeland und Holland –, aber das Ausmaß der Katastrophe, die auch weite Teile Belgiens und Großbritanniens verwüstete, weckte Erinnerungen an 1570. Mehr als 40.000 Häuser wurden beschädigt, 200.000 Hektar Ackerland wurden überflutet, 500 Kilometer Deich beschädigt oder zerstört. Zehntausende mussten evakuiert werden. Rückblickend war es aber immer wieder an Arheilgen, und nicht an Weihnachten, dass grausame Sturmfluten das Land überschwemmten. 1236, 1532 und 1570 war das der Fall. Auch eine schreckliche Sturmflut jüngeren Datums, die von 2006, passierte wieder an einem 1. November Während die schleswig-holsteinischen Elbdeiche keine Deichbrüche erlitten, wurden die 1962 noch nicht von Sperrwerken geschützten Niederungen von Stör, Krückau und Pinnau mit ihren unzureichenden Deichen schwer betroffen. In Itzehoe, Elmshorn und Uetersen entstanden schwere Schäden. Auf Grund der rechtzeitigen Warnung der Bevölkerung und dem rechtzeitigen Alarmieren der Einsatzkräfte war nur ein Menschenleben zu beklagen. Die Schäden an Gebäuden, öffentlichen Straßen und auch an Bahngleisen waren vergleichbar mit den Schäden in Hamburg.[27] Besonders schwere Schäden entstanden an den schweren Deckwerken der Westköpfe von Norderney, Baltrum, Spiekeroog und Wangerooge. Die oberen Bereiche der Deckwerke befanden sich während der gesamten Sturmflut über Stunden im direkten Brandungsbereich und wurden auf Grund der extremen mechanischen Beanspruchung durch die schätzungsweise 4 bis 5 Meter hohen Brandungswellen völlig zerschlagen.[26] Da viele Chroniken sich auf frühere Naturkatastrophen beziehen, wurden einige Sturmfluten mehrfach in die Literatur aufgenommen, so dass sich die Anzahl der vermeintlichen Sturmfluten vervielfacht hat. Selbst ein beträchtlicher Teil der neueren Chronistik stützt sich auf frühneuzeitliche Quellen, die teils fiktiver Art sind. Mit auflaufendem Nachthochwasser bestätigten sich diese Befürchtungen auf Grund des sehr starken Wellenauflaufs an dem unmittelbar im Brandungsbereich liegenden Deich. Aus diesem Grund entschlossen sich die Behörden in den frühen Abendstunden, die Bewohner des Kooges sowie das in den Ställen befindliche Vieh vollständig zu evakuieren. Trotz erfolgter Räumung des Kooges wurde die Überwachung des von Südwest nach Nordost verlaufenden Deichabschnittes so lange fortgesetzt, bis gegen 22:00 Uhr ein Aufenthalt auf dem Deich für die Deichwachen lebensgefährlich wurde und sich schwere Schadensstellen mehrten. Da immer mehr Wasser in den Koog eindrang und mit dem Bruch des Deiches gerechnet werden mussten, erfolgte die Schließung der Deichscharte (Stöpen) in der zweiten Deichlinie. Als es gegen 22:45 Uhr zum Deichbruch kam, befand sich niemand mehr auf dem Deich sowie im Koog, die einströmenden Wassermassen wurden von der zweiten Deichlinie gekehrt. Auf Grund dieses Krisenmanagements konnte nicht nur das Überflutungsgebiet räumlich eng begrenzt werden, es blieb auch lediglich bei, wenn auch schweren, Sachschäden.[66]

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